Home |  Electronics |  Utilities |  Gini and Karl's world |  E-cards |  Photos |  Online-Shop



Story time | Gini's robot blog | Sara's blog | Penguin page


Gini und Karl feiern Weihnachten

Adventskalender

21.Dezember: 4. Advent

Jetzt brannten schon alle 4 Kerzen am Adventskranz. Und alles war wunderschön geschmückt. Wie schön alles aussah! Und Weihnachten war jetzt wirklich nicht mehr weit. Nach dem ausgiebigen Frühstück schaute Karl aus dem Fenster. Wie schön der Schnee in der Sonne leuchtete. Papa Antoin sagte: "Vielleicht sollten wir heute einen kleinen Ausflug machen." "Oh ja", rief Gini. "Laßt uns zum alten Hafen gehen und dort einen Spaziergang machen. Der zugefrorene Fluß sieht jetzt sicher klasse aus." Und schon waren sie dabei, sich warm anzuziehen. Auch die warmen Handschuhe und der Schal durften nicht fehlen. Denn trotz der Sonne war es doch ziemlich kalt draußen. Unten am Fluß sah es wirklich schön aus. Und eine Menge Leute gingen dort spazieren. Sie hörten einem Straßenmusikanten zu, der Weihnachtslieder sang und warfen 50 Cent in seine Mütze. Dann fütterten sie die Enten mit Brot und gaben den Eichhörnchen ein paar Nüsse.
Sie gingen weiter und sahen, dass es einen Schneeweihnachtsmannwettbewerb gab. Da wollten Gini und Karl natürlich mitmachen. Schnell rollten sie große Schneekugeln aufeinander und versuchten, einen Weihnachtsmann, der mit seinem Sack voller Geschenke auf dem Schlitten mit den Rentieren saß, zu formen. Die Idee war zwar genial, aber die Umsetzung war doch schwieriger als gedacht. Das Rentier nahm nicht so recht Gestalt an und der Schlitten drohte immer wieder auseinander zu brechen. Schließlich kam ein kleiner Junge vorbei und fragte, ob er mitbauen dürfte. Die Wettbewerbsregeln sahen zwar eigentlich vor, dass maximal zwei Kinder an einem Schneeweihnachtsmann bauen durften, aber Gini und Karl stimmten trotzdem zu. Schon bald kam ein Mädchen und schmückte das Rentier mit grünen Zweigen. Ein anderes Kind brachte heißes Wasser, das über den Schlitten gegossen wurde. Dadurch schmolz der Schnee etwas und fror dann wieder fest, so dass er besser hielt. Nach und nach kamen immer mehr Kinder und halfen mit. Das Rentier sah inzwischen schon wirklich gut aus und auch der Weihnachtsmann war zu erkennen. Jetzt fehlten nur noch die Geschenke. Jedes Kind formte schnell einen Schneewürfel, der dann auf den Schlitten kam und zum Abschluß noch ein bißchen verziert wurde. Es war wirklich ein Kunstwerk geworden! Und als es Zeit für die Preisverleihung wurde, stiftete die Jury ganz einfach Kakao und Plätzchen für alle Kinder.
Aus dem Lautsprecher klang Weihnachtsmusik und alle Kinder ließen sich fröhlich vor ihrem Schneekunstwerk fotografieren! Das war wirklich ein schöner Tag! "Vielleicht sollten wir zum Abschluß noch eine Kutschfahrt machen", meinte Mama Sara. Schon bestiegen die 4 eine der wartenden Kutschen und sausten dahin. Über den zugefrorenen Fluß, an glänzenden, glitzernden festlich geschmückten Häusern vorbei und auf den Berg hinauf, wo sie noch einmal einen herrlichen Blick hinunter auf die ganze Stadt werfen konnten. Gini und Karl, unsere beiden süßen kleinen Pinguine saßen staunend in der Kutsche und bestaunten die an ihnen vorüberziehende Landschaft. Alles war so herrlich weihnachtlich. Und als sie einen Blick nach vorne auf den Kutscher warfen, drehte er sich kurz zu ihnen um und winkte ihnen zu. Für einen Moment lang waren sie sicher, dass es der Weihnachtsmann war, der sie da durch die Stadt kutschierte. Danach hob der Schlitten ab und sie flogen langsam wieder nach Hause.



Copyright © 2004-2008 Katja Socher, tuxgraphics.org