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Gini und Karl feiern Weihnachten

Adventskalender

18.Dezember: Auf dem Weihnachtsmarkt

Es lag immer noch Schnee, Weihnachten rückte näher und Oma und Opa waren zu einem Kurzbesuch vorbeigekommen. Natürlich freuten sich Gini und Karl riesig als sie aus der Schule kamen und ihre Großeltern begrüßen konnten. Nach der langen Reise schlugen Oma und Opa vor, dass sie gerne einen Spaziergang machen würden. "Aber wir waren ja dieses Jahr noch überhaupt nicht auf dem Weihnachtsmarkt" rief Karl. Also beschlossen sie, gemeinsam über den Weihnachtsmarkt zu bummeln.
Was war dort für ein Gedränge! Es schien fast, als hätten alle in Multimix City dieselbe Idee gehabt! Und was gab es in den Ständen alles zu sehen, es flimmerte und blinkte überall und lautstark wurde überall die neuste Elektronik feilgeboten. Da gab es das neustes iphone, das googlephone, wiis, die neuesten Digitalkameras und Laptops und was der Markt sonst noch zu bieten hatte. Auch an das leibliche Wohl war gedacht: es wimmelte nur so von Bratwurst-, Pommes- und Fischbuden. Nach vielem Suchen fanden sie sogar einen Stand, an dem es gebrannte Mandeln gab! Was freuten sich da alle! Sie kauften fast den ganzen Stand leer. Eine Weile schritten sie dann wieder wortlos und schauend über den Platz. Schließlich sagte Gini: "Das ist ja alles ganz schön und gut hier, nur besonders weihnachtlich ist das ganze ja nicht".
Sie machten dann noch einen kleinen Schaufensterbummel und bewunderten die weihnachtlichen Dekorationen. Da gab es Schlitten, Rentiere, Weihnachtsmänner und Schneemänner, manchmal bewegte sich sogar etwas oder es wurden Weihnachtslieder dazu gespielt. Die Geschäfte hatten schon geschlossen und in der Innenstadt war deshalb nicht mehr viel los und es war angenehm ruhig. Was für ein Unterschied zum Weihnachtsmarkt! Hier konnte man viel eher in Weihnachtsstimmung kommen. Fröhlich stimmten sie in die Weihnachtslieder mit ein und sangen auch noch auf dem ganzen Nachhauseweg.
Als sie wieder zu Hause waren und gemütlich am Kamin saßen und warmen Kakao tranken, fing Oma an vom Weihnachtsmarkt zu erzählen, den es gab, als sie noch klein war. Wie anders war es da gewesen! Natürlich hatten die Leute dort an den Ständen auch verkaufen wollen, aber in allererster Linie ging es um Weihnachten und die Freude, dort zu sein. An vielen Stände standen Privatleute, die selbstgebastelte Dinge verkauften und oft fand man an den Ständen etwas, was sonst schwer oder gar nicht zu bekommen waren. Es roch nach Räucherstäbchen, Kerzen brannten und überall gab es gebrannte Mandeln, Mutzemandeln und anderes Weihnachtsgebäck!
Durch die Erzählung war Gini und Karl das Wasser im Mund zusammengelaufen. Plätzchen gebacken, das hatten sie ja schon. Aber Mutzemandeln? Schnell ging Gini an ihren Rechner und tippte Mutzemandeln in die Suchmaschine ein. Ja, und da war auch schon das Rezept, dass Oma aus ihrer Kindheit her kannte. Mama Sara schaute in der Küche nach und tatsächlich waren alle Zutaten, die sie brauchten, auch vorhanden. Was für ein Glück! Alle drängelten sich in die Küche, um beim Backen mit dabei zu sein. Was hatten sie für einen Spaß als sie in ihren Kochschürzen um den Tisch herumstanden und Teig kneteten!
Endlich waren die Mutzemandeln fertig. Sie setzen sich alle um den Eßtisch, machten die Lichter aus und zündeten die Kerzen am Adventskranz an. Natürlich gab es neuen warmen Kakao und noch zusätzlich andere Weihnachtsplätzchen. Das Feuer knisterte im Kamin.
Als sie mit Essen fertig waren, setzte Papa Antoin sich ans Klavier und fing an, die Weihnachtslieder zu spielen. Gini holte ihre Flöte und die anderen standen um die Texte herum und sangen kräftig mit! Was für ein schöner Tag!



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