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Gini und Karl feiern Weihnachten

Adventskalender

11.Dezember: Alles wird schön geschmückt

Kurz nachdem Gini und Karl aus der Schule nach Hause gekommen waren, kam auch Papa Antoin mit einem großen Tannenbaum nach Hause! "Hurra", riefen Gini und Karl. "Was für ein schöner Tannenbaum." Der Baum war wirklich schön. Er war groß und hatte ein gleichmäßiges volles Nadelkleid! Während Papa Antoin den Baum auf die Terrasse trug, holten Gini und Karl schon den Ständer und die Säge. Dann machten sie auf der Terrasse Licht und halfen ihrem Papa, den Baum im Ständer festzumachen. Wie immer mußte er unten ein bißchen abgesägt werden. Dann stellten sie den Baum im Wohnzimmer auf und justierten den Ständer genau, damit der Baum auch gerade stand. Danach aßen sie dann erst einmal Abendbrot. Doch kaum war der letzte Bissen im Mund verschwunden, sprangen sie schon auf und holten den Weihnachtsbaumschmuck aus dem Keller. Oben wurde der Weihnachtsstern montiert. Dann brachten sie 10 rote Kerzen an. Und schließlich kamen noch bunte Weihnachtskugeln, Schneemänner, Weihnachtsmänner und andere schöne Dinge an den Baum. Jetzt war der Baum wirklich schön geschmückt.
Als der Baum fertig war, holten sie noch buntes Papier und bastelten schnell noch ein paar Weihnachtssterne und schmückten das ohnehin schon schön geschmückte Wohnzimmer noch etwas mehr. Dann legten sie Holz in den Kamin und zündeten ein Feuer an. Jetzt kamen auch Mama Sara und Papa Antoin ins Wohnzimmer. Papa Antoin setzte sich ans Klavier, Mama Sara nahm ihre Flöte, Karl holte sein Xylophon und Gini nahm ihre Gesangsnotenblätter und dann spielten sie wunderschöne Weihnachtslieder zu Ehren des Weihnachtsbaums. Als sie fertig waren, legten sie eine CD mit Weihnachtsliedern ein und zündeten die Kerzen an. Dann setzten sie sich aufs Sofa und betrachteten den glänzenden Baum. Wie schön er aussah! Eine Weile saßen sie schweigend da. Dann begannen sie sich Weihnachtsgeschichten zu erzählen. Außerdem holten sie sich warmen Kakao und Plätzchen. Sie hatten es wirklich sehr gemütlich!
"Wie schön es war, einen Baum im Haus zu haben", dachte Gini als sie die Kerzen ausbliesen, da es Zeit zum Schlafengehen geworden war. "Und er bleibt jetzt eine ganze Weile bei uns." Es war so, als hätten sie einen Gast zu Hause. Gini holte schnell eine Schüssel mit lauwarmen Wasser und gab dem Baum etwas zu trinken. Wie gut er duftete. Und von jetzt an würden sie jeden Abend die Kerzen anzünden und den leuchtenden Baum bewundern.
Sie ging nach oben, um sich die Zähne zu putzen und ihren Schlafanzug anzuziehen. Danach lief sie aber schnell noch einmal nach unten und gab dem Baum einen Gute Nachtkuss. Der Baum schien ihr zuzulächeln. Und dann hob der Baum plötzlich einige seiner Äste und streichelte ihr über die Hand. "Gute Nacht, Gini", raunte er. Gini sah ihn voller Erstaunen an. Sie hatten wirklich einen lebenden Tannenbaum im Wohnzimmer stehen, einen wunderschönen Gast, der mit ihnen Weihnachten feiern würde. Sicher hatte niemand anderes einen Baum, der mit ihnen sprach. Und mit Sicherheit hatten sie auch den schönsten Weihnachtsbaum der Welt!



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