Adventskalender
7.Dezember: 2. AdventKarl spielte dagegen mit seinen Legos. Doch auch er war in Weihnachtsstimmung. Mit roten und weißen Steinen baute er einen Weihnachtsmann, der auf dem Rücken einen schweren Sack trug. Mit braun baute er ein Rentier, mit gelb einen Schlitten. Einen Schneemann baute er natürlich auch und auch ein Tannenbaum durfte nicht fehlen. Schließlich riefen Mama und Papa sie zum Mittagessen. Danach bewunderten alle Ginis Bastelarbeit. Zusammen bauten sie jetzt noch ein Haus mit Lego und all die anderen Sachen, die noch fehlten, um Ginis Bastelarbeit mit Legos nachzubauen. Das war ein Riesenspaß. Anschließend machten sie zusammen noch einen kleinen Spaziergang um den Teich. Danach tranken sie Tee und heißen Kakao und aßen Weihnachtsplätzchen. Wie wunderschön sie es doch hatten. Draußen wurde es allmählich dunkel und kalt. Aber sie saßen hier zusammen im warmen und hatten es so gemütlich! Später spielte Mama Sara noch Weihnachtslieder auf dem Klavier, Gini flötete dazu und Karl und Papa Antoin sangen. Danach setzen sie sich gemütlich aufs Sofa an den prasselnden Kamin und lauschten den Weihnachtsgeschichten, die sie sich abwechselnd vorlasen. "Die Weihnachtszeit ist wirklich so eine schöne Zeit", sagte Gini schließlich. Draußen ist es zwar kalt und ungemütlich, aber wenn man eine nette Familie hat, dann kann man so schöne Sachen zusammen machen." "Ich wünschte, dass immer Weihnachtszeit ist! Jetzt muß es nur noch endlich schneien", sagte Karl. Er ging ans Fenster und schaute hoffnungsvoll hinaus. Aber kein Schnee war zu sehen. Die Straße lag im Dunkeln da und wurde nur von den Sternen beleuchtet, die vom Himmel herabschauten. Der Himmel war wirklich sternenklar. "Wie hübsch die Sterne leuchten", sagte Karl. Auch die anderen waren ans Fenster gekommen und schauten hinaus. "Ich kann zwar leider keine Schneeflocken erkennen", sagte Karl, "aber vielleicht kommen sie ja doch noch", sagte er. "Schnee gehört doch zu Weihnachten einfach dazu!" "Warten wir es ab", sagten Mama Sara und Papa Antoin. Sie gingen wieder ins Wohnzimmer hinein, holten ein paar Spiele heraus und spielten noch zusammen, bis es Zeit war, ins Bett zu gehen. Und im Bett stellten sie sich vor, dass ihre Bettdecke ein Iglu wäre, das sie in der Kälte warmhalten würde. Dann fielen ihnen aber auch schon die Augen zu und sie träumten von Schnee und Weihnachten. |
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