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Gini und Karl feiern Weihnachten

Adventskalender

6.Dezember: Nikolaus

Natürlich hatten Gini und Karl am Abend des 5. Dezembers nicht vergessen, ihre Stiefel an die Tür zu stellen, bevor sie schlafen gingen. An diesem Samstag standen sie deshalb besonders früh auf und stürmten die Treppe hinunter. Tatsächlich: ihre Stiefel waren auch dieses Jahr wieder randvoll mit Schokolade und Nüssen gefüllt. Wenn sie den Nikolaus doch nur mal treffen könnten!
Sie setzen sich an den Frühstückstisch und frühstückten ausgiebig. Danach zogen sie sich an und gingen mit ihren Eltern zum Strand hinunter, denn sie wollten heute ihre Delfinfreunde Wim und Wom besuchen. Als sie am Strand ankamen, warteten Wim und Wom dort schon mit ihren Eltern auf sie. Freudig begrüßten sie sich. "Wollt ihr unser Weihnachtsdorf anschauen?", fragten Wim und Wom danach sofort. "Es ist dieses Jahr wirklich toll geworden." Natürlich wollten Gini und Karl. Sie schwangen sich auf die Rücken der Delfine und schon ging es los. Nachdem sie ein ganzes Stück durchs Wasser gerast waren, tauchten die Delfine ab und einen Augenblick später waren sie schon im Weihnachtsdorf. Eine Bimmelbahn hielt genau vor ihnen und Gini und Karl stiegen mit ihren Eltern und Freunden ein. Die Bahn bimmelte und schon fuhr sie wieder los. Was war das für eine tolle Unterwasserwelt. Alles war bunt, aber ansonsten gab es dort alles wie auf dem weihnachtlich geschmückten Land. Es gab Tannenbäume, auf denen Kerzen zu brennen schienen, Schneemänner, Sterne. Gini und Karl schauten mit offenen Mündern aus dem Fenster. Plötzlich hielt der Zug an. Als sie ausstiegen, sahen sie einen riesigen Haufen Bauklötze vor sich liegen. Eine Tafel verkündete in verzierter Schrift: Ihr müßt 5 Aufgaben erfüllen, dann könnt ihr heute den Nikolaus besuchen. Als erstes müßt ihr aus diesen Bauklötzen eine wunderschöne Weihnachtslandschaft bauen. Kein Bauklotz darf unverwendet liegen bleiben. Sofort machten sich Gini und Karl mit ihren Freunden Wim und Wom an die Arbeit. Sie bauten einen großen Schlitten mit Rentier und Geschenken, sie bauten einen Schneemann, Tannenbäume und alles was zu Weihnachten dazugehört. Was machte das für einen Spaß! Aber natürlich mußten sie sich auch beeilen, denn sie mußten ja noch 4 weitere Aufgaben erfüllen, um den Nikolaus zu treffen. Als sie fertig waren, machte Papa Antoin noch schnell ein Foto mit ihnen allen in der Weihnachtslandschaft, dann stiegen sie wieder in den Zug und es ging weiter. Beim nächsten Halt bekamen sie die Aufgabe, Plätzchen zu backen. Schnell den Teig anrühren und kneten, ausrollen und ausstechen. Und hinein damit in den Ofen. Und ja nicht anbrennen lassen. Schon bald duftete es lecker und dann waren die Plätzchen fertig und es ging weiter. Als nächstes sollten sie einen riesengroßen Schneemann mit dem vorhandenen Schnee bauen. Zu viert war das zum Glück kein allzugroßes Problem. Und schon saßen sie wieder im Zug und fuhren weiter durch diese seltsam wunderbare Landschaft. An der nächsten Station lagen alle möglichen Bastelmaterialien für sie bereit und sie bastelten damit Geschenke, was das Zeug hielt. Ein Geschenk wurde schöner als das andere. Dann luden sie die Geschenke in die Eisenbahn und fuhren weiter. Nur noch eine Aufgabe, dann konnten sie endlich den Nikolaus begrüßen! Sie freuten sich schon so sehr darauf. Hoffentlich war die letzte Aufgabe nicht zu schwer.
Aber sie hatten sich unnötig Sorgen gemacht. Dieses Mal sollten sie ihre gebastelten Geschenke in Geschenkpapier einwickeln und an die bunten, funkelnden Fische verteilen, die sonst keine Geschenke zu Weihnachten bekommen würden. Die Fische freuten sich so sehr über ihre Geschenke! Da freuten sich Gini und Karl und ihre Freunde auch. Sie freuten sich so sehr, dass sie fast vergaßen, dass sie ja jetzt den Nikolaus treffen würden. Und da kam er auch schon aus seinem Haus und schüttelte jedem von ihnen die Hand. Dann lud er sie in sein Haus ein und sie aßen zusammen Plätzchen und tranken warmen Kakao und plauderten lustig mit dem Nikolaus!
Schließlich mahnten ihre Eltern zum Aufbruch, da es schon längst wieder Abend geworden war. Die Zeit war wirklich sooo schnell vergangen! Es war wirklich ein wunderschöner Tag gewesen.



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